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Im fünften Jahr

Schwäche und Kraftlosigkeit verblassen an Deiner Stärke.

Zu viele Abschiede verdunkeln diesen Sommer.
Meine Trauer erinnert sich an Deine letzten Stunden.
Der Schmerz gesellt sich dankbar dazu.

Doch das Leben ist nicht tot.

Wind singt in den Bäumen.
Wellen rauschen übers Meer.
Wärme dringt in den Sand.

Meine Seele atmet ein.

Und ich lächle Dir in der Ferne zu.

Lerne den Augenblick zu ergreifen.
Schleiche dich nicht davon.
Sammle deinen Geist dort, wo du bist, mit einem für den Augenblick geschärften Bewusstsein.
Dort ist es, wo wir sind.
Es gibt keinen anderen Ort als hier.
(Drukpa Rinpoche)